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Von Adipositas bis Diabetes: Richtig essen in Schwangerschaft und Wochenbett 

Schwangere beim Gemüseschneiden

Was soll ich essen, was besser nicht? Werdende Mütter haben viele Fragen zur richtigen Ernährung in der Schwangerschaft. 

Richtige Ernährung in der Schwangerschaft - worauf muss ich achten?

Was soll ich essen, was besser nicht? Welche Nährstoffe sind jetzt besonders wichtig? Welches Körpergewicht ist gut für mich und mein Baby? Werdende Mütter haben viele Fragen zur richtigen Ernährung in der Schwangerschaft. Kein Wunder: Mit jedem Bissen „füttern“ sie auch das heranwachsende Ungeborene. 

Reichlich Energie für das neue Leben

„Generell sorgt die Natur dafür, dass das Baby alles bekommt, was es braucht“, schickt Dr. Claudia Nichterl, Ernährungswissenschafterin und Ernährungsberaterin nach TCM, voraus. Nichtsdestotrotz brauche die „Produktion“ neuen Lebens viel Energie und Substanz. „Die Schwangerschaft stellt besondere Anforderungen an den weiblichen Organismus. Neun Monate lang ernährt die Mutter ihr Kind mit ihrem Blut und nach der Geburt mit ihrer Milch“, erklärt Alexandra Jesch-Böhnhardt, Doula, Wochenbettköchin und BABYOU-Expertin. 

Besonders gefragt: Eiweiß, Eisen, Folsäure 

Die Natur benötigt vor allem Eiweiß als Baustoff für die Zellen: Es steckt in Eiern, Fleisch, Hülsenfrüchten oder Nüssen. Der Bedarf an guten Fetten wird mit zwei Esslöffeln Leinöl täglich und dem regelmäßigen Genuss von Fisch (günstig sind Alpenlachs oder Bergforelle, hin und wieder Hering oder Makrele) gedeckt. Außerdem sollte ein Augenmerk auf dem erhöhten Bedarf an Kalzium und Eisen liegen. 

Supplemente nur nach Untersuchung

Aber Vorsicht: „Ohne individuelle Untersuchung, sollten keine Nährstoffe supplementiert werden“, unterstreicht der Salzburger Gynäkologe Dr. Thomas Moser. Mit einer Ausnahme: „Bereits ab Kinderwunsch sollte eine Frau mindestens 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag zuführen“, empfiehlt Moser. Das B-Vitamin Folsäure wird nicht nur für den Blutaufbau benötigt. „Durch die Gabe von Folsäure in der Frühschwangerschaft kann das seltene Krankheitsbild der offenen Wirbelsäule, spina bifida, verhindert werden.“

Für zwei essen? Ja, aber…

Die Empfehlung, für zwei zu essen, bezieht sich viel mehr auf die Qualität als die Quantität. „Der Kalorienbedarf ist in der Schwangerschaft nur um etwa 250 Kilokalorien höher als sonst“, sagt Nichterl, die ein TCM-Kochbuch für Schwangere und Stillende verfasst hat. Besonderen Wert sollten Schwangere auf eine gute Nährstoffdichte und -zusammensetzung der Nahrung legen. Eine gute Nährstoffdichte weisen Hülsenfrüchte, Fleisch, fetter Fisch und Eier auf.

Ausgewogene, energiereiche Kost 

„In der Traditionellen Chinesischen Medizin, der TCM, steht die Stärkung der Mitte, sowie der Aufbau von Blut und Qi im Vordergrund“, unterstreicht Jesch-Böhnhardt, die Ernährungsberatung nach TCM für Schwangere anbietet. „Unsere Mitte liebt gekochte und leicht verdauliche Speisen mit mild-süßem Geschmack.

Nahrungsmittel, die insbesondere unsere Mitte stärken:

• Fleisch und tierische Produkte: Rind, Kalb, Eier
• Getreide: Süßreis, Hafer, Grünkern
• Gemüse: Karotten, Fenchel, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Maronis
• Obst: Äpfel, Birnen, Zwetschken, Marillen, Kirschen
• Gewürze und Küchenkräuter, v.a. Kreuzkümmel, Kümmel, Fenchel, Anis, frischer Ingwer, Kardamom, Rosmarin, Majoran, Oregano, Liebstöckel

Nahrungsmittel, die blutaufbauend wirken:

• Fleisch und tierische Produkte: Bio-Hühnerleber, Bio-Kalbsleber, Hühnerfleisch, Kraftsuppen mit Huhn oder Rind/Kalb, weich gekochtes Eigelb
• Gemüse: kurz gekochtes oder gedünstetes grünes Gemüse, wie Spinat, Mangold, Brokkoli
• Salat in kleinen Mengen: v.a. Feldsalat, Sprossen
• Obst, vor allem Kirschen, rote Trauben, Feigen, Datteln, Lychees.

Saftiges und Warmes im Wochenbett 

Für das Wochenbett empfiehlt sich aus Sicht der TCM, viel Saftiges und Warmes zu essen. „Dazu gehören lang gekochte Kraftbrühen aus Gemüse, Huhn, Ente oder Rind, Eintöpfe, Kompotte, sowie gut gegartes Getreide, im eigenen Saft gegartes Gemüse, blanchierte Salate oder Salate aus gekochtem oder geschmortem Gemüse und Getreide“, erklärt Jesch-Böhnhardt. Wichtig sei, beim Essen für eine angenehme, ruhige und harmonische Stimmung zu sorgen und auf gutes Kauen und Einspeicheln des Essens zu achten.

Genießen Sie – Atemluft!

Ein ganz besonderes Lebensmittel sollten werdende Mütter jetzt ganz bewusst genießen: Atemluft. „Auch über die Atmung wird dem Körper aus chinesischer Sicht Energie zugeführt“, erklärt Jesch-Böhnhardt. „Es ist wichtig, dass schwangere Frauen für zwei atmen - mit langen, tiefen Atemzügen.“ 

Ursachen für Übergewicht beheben

Und was tun bei bestimmten körperlichen Problemen? Sowohl bei Adipositas als auch bei einem Diabetes braucht es eine individuelle Beratung durch Arzt, Ernährungsexperten oder Diätologen. „Bei Adipositas empfehle ich im Vorfeld eine professionelle Diätbegleitung. Wenn eine adipöse Frau mit Kinderwunsch zu mir in die Praxis kommt, weise ich sie darauf hin, dass allein durch das Abnehmen die Fruchtbarkeit bereits deutlich steigt“, erklärt Gynäkologe Moser. Bei Übergewicht sollte erst die Ursache gefunden und ausgeglichen werden, unterstreicht Ernährungswissenschafterin Nichterl. „Es könnte an einem Zuviel an Zucker, Weißmehlprodukten oder generell an einer kohlenhydratreichen Kost liegen.“ 

Den Blutzucker im Blick

In der Schwangerschaft sei es entscheidend, dass der Blutzucker gut eingestellt ist, unterstreicht Moser. „Ergibt sich beim Glukose-Toleranztest, der im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen durchgeführt wird, ein Risiko, ist die Schwangere angehalten, regelmäßig zuhause den Blutzucker zu messen, eine entsprechende Diät zu halten oder eine Insulintherapie zu beginnen.“ 

Augenmerk auf die Schilddrüse 

Leidet eine Schwangere an einer Schilddrüsenerkrankung braucht es die besondere Betreuung durch den Gynäkologen oder Arzt. Generell ist der Bedarf an Schilddrüsenhormonen in der Schwangerschaft etwas höher  und bedarf gelegentlich einer Substitution. „Bereits bei Kinderwunsch ist die großzügige Unterstützung der Schilddrüsenhormone bedeutsam“, informiert der Gynäkologe. Ernährungstechnisch müsse man darüber hinaus in Österreich durch die Jodierung des Speisesalzes wenig Einfluss auf die Schilddrüse nehmen. 

Finger weg von rohem Fleisch und Fisch!

Um Infektionen zu vermeiden, müsse die Nahrung „gut durchgekocht“ werden, betont Moser. Die durch rohen Fisch, rohes Fleisch und rohe Eier möglicherweise hervorgerufenen Erkrankungen – sei es eine Salmonellen- oder Listerieninfektion  – verlaufen in der Schwangerschaft heftiger und gefährden das Ungeborene. Daher wird auch von Rohmilchprodukten abgeraten. 

in Kooperation mit

BABYOU

Community und Unterstützung für Frauen mit Problemen oder Komplikationen in der Schwangerschaft.

https://babyou.org/

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