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Toxoplasmose

Schwangere auf einer Wiese

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Toxoplasma gondii verursacht wird.

Was geschieht bei einer Toxoplasmose?

Die Toxoplasmose ist eine Infektion durch den Einzeller Toxoplasma gondii. Dieser Krankheitserreger wird vor allem durch Hauskatzen übertragen, aber auch Infektionen über Gewebszysten in rohem Schweinefleisch sind möglich. Eine dritte, gefährliche Art der Übertragung ist die Ansteckung des ungeborenen Kindes durch eine infizierte Schwangere.

Was Sie über die Behandlung einer Toxoplasmose wissen sollten

1. Beschwerden: Ca. 80−90 Prozent aller Toxoplasmosen verlaufen klinisch stumm, das heißt, der Betroffene bemerkt die Infektion gar nicht, und hinterlassen eine lebenslange Immunität.

Falls Symptome auftreten, sind mehrere Fälle zu unterscheiden. Der häufigste Fall ist die Toxoplasmose bei Menschen mit normal funktionierendem Immunsystem. Hier kommt es zu einer schmerzlosen Lymphknotenschwellung, dem Auftreten von Müdigkeit und Krankheitsgefühl über mehrere Wochen und gelegentlich zu Fieber bis ca. 39°C. Die Krankheit heilt dann von selbst ab.

Falls der Patient ein gestörtes Immunsystem hat (z.B. HIV/AIDS, Chemotherapie etc.) kann die Infektion schwer verlaufen (Gehirnentzündung).

Wenn eine schwangere Frau sich mit Toxoplasma gondii infiziert, kommt es in 40 bis 50 Prozent der Fälle ab der sechsten Schwangerschaftswoche zur Infektion des Ungeborenen über die Plazenta, was zu Missbildungen und Entwicklungsstörungen führt. Dabei ist das Risiko für das ungeborene Kind umso größer, je später die Infektion der Mutter erfolgt. Ca. 10 Prozent der Neugeborenen zeigen sofort nach der Geburt Symptome wie Hydrocephalus („Wasserkopf“), Mikrocephalie („zu kleiner Kopf“), Chorioretinitis (schwere Entzündung der hinteren Augenabschnitte) und Krampfanfälle. Die Mehrzahl der betroffenen Kinder entwickelt Spätfolgen wie bleibende Augenschäden, Taubheit und geistige Entwicklungsdefizite.

2. Behandlung der Grunderkrankung:
 Bei unkompliziertem Verlauf (keine Schwangerschaft, keine Störung des Immunsystems) ist eine Behandlung nicht erforderlich, da die Krankheit folgenlos und von allein abheilt. Andernfalls wird über mehrere Wochen mit verschiedenen Kombinationen aus Antibiotika und anderen, gegen Toxoplasmen wirksamen Medikamenten behandelt.

Falls eine Schwangerschaft vorliegt, dürfen nur bestimmte Medikamente verwendet werden, die das Ungeborene nicht schädigen. Ab der 16. Schwangerschaftswoche wird ein anderes Behandlungsregime verwendet. Die Therapie muss unbedingt bis zum Ende der Schwangerschaft fortgesetzt werden. Allerdings schützt auch eine solche Behandlung das Neugeborene nicht vor einer Ansteckung im Mutterleib, jedoch kann die Behandlung der Mutter während der Schwangerschaft zumindest bestimmte, besonders schwere Gesundheitsfolgen für das Kind verhindern und reduziert auch die kindliche Todesrate. Das Neugeborene muss daher in jedem Fall nach der Geburt auch behandelt werden.

3. Therapiekontrolle: Unkompliziert erkrankte Erwachsene benötigen keine Therapiekontrollen. Schwangere, deren Kinder nach der Geburt sowie Patienten mit Störungen des Immunsystems müssen unbedingt von Spezialisten behandelt werden.

4. Therapieziel: Das Ziel der Behandlung schwangerer Frauen sowie deren neugeborener Kinder ist es vor allem, die Folgen der Toxoplasmose für das Kind so gering wie möglich zu halten. Die Mutter hat nach der Geburt keine Komplikationen zu befürchten. Ähnliches wie für Neugeborene mit Toxoplasmose gilt auch für Patienten mit gestörtem Immunsystem. Auch bei ihnen versucht man, mittels Behandlung einen möglichst milden Verlauf der Erkrankung zu erreichen.

5. Prognose: Eine unkomplizierte Toxoplasmose hat eine ausgezeichnete Prognose. Für Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaft an Toxoplasmose erkrankt waren, ist die Langzeitprognose nicht sehr gut – mit bestimmten Dauerschäden ist zu rechnen.

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