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Tinea corporis (Ringelflechte)

Arzt-Patienten-Gespräch, im Vordergrund Stethoskop und Patientenakte

Als Tinea corporis wird eine Pilzinfektion an Rücken, Brust und Bauch bezeichnet, die durch Fadenpilze verursacht wird.  

Was geschieht bei einer Tinea corporis?

Als Tinea corporis wird eine Pilzinfektion an Rücken, Brust und Bauch bezeichnet, die durch sogenannte Fadenpilze (=Dermatophyten) verursacht wird. Die Tinea corporis kann in jedem Lebensalter auftreten. Besonders häufig ist sie bei Personen, die stark schwitzen, kleine Verletzungen an Haut und Nägeln aufweisen, eine schlechte Körperhygiene haben oder in engen Körperkontakt mit anderen Personen kommen. Dazu zählen etwa Sportarten wie Ringen. Ein weiterer Risikofaktor ist ein Diabetes mellitus.

Was Sie über die Behandlung einer Tinea corporis wissen sollten

1. Beschwerden: Das Hauptsymptom ist ein juckender Ausschlag, der aus leicht erhabenen, geröteten Hautstellen und Bläschen besteht. Nach einiger Zeit nimmt der Ausschlag eine Ringform an, wobei der Rand gerötet und leicht erhaben ist, während das Zentrum eher blass erscheint. Am Rand können sich auch Schuppen bilden. Dies ist ein wichtiger Unterschied zum Ekzem, bei dem die meisten Veränderung stets im Zentrum der betroffenen Stellen vorhanden sind.

2. Behandlung der Grunderkrankung: Wichtig ist eine exakte Diagnose, um festzustellen, welcher Erreger die Tinea corporis verursacht und auf welche Antipilzmittel er empfindlich ist. Nach Vorliegen dieser Informationen kann der Arzt gezielt das richtige Mittel verschreiben. In den meisten Fällen ist eine topische, also eine direkt auf der Haut anzuwendende Behandlung, ausreichend. Ob diese als Creme, Lösung, Gel oder Puder gegeben wird, hängt von der Lokalisation der infizierten Stellen, dem Zustand der Haut und der Ausprägung der Pilzerkrankung ab. In selteneren Fällen kann eine systemische Therapie, das heißt eine Behandlung mit oralen Medikamenten, notwendig werden.

3. Therapiekontrolle: Bei Pilzinfektionen ist es notwendig, die Behandlung nach dem vermeintlichen Abheilen der Veränderungen noch einige Wochen fortzusetzen, weil es sonst häufig zu Rückfällen kommt. Setzen Sie daher das Medikament nicht selbständig ab, sondern immer erst nach Rücksprache mit dem Arzt. Das gilt sowohl für die lokale als auch für die systemische (orale) –Behandlung.

4. Therapieziel: Das Ziel der Behandlung ist eine vollständige Abheilung der Infektion, ohne dass ein Rückfall auftritt. Dies ist bei ausreichend langer Behandlung selten ein Problem. Sollte doch ein Rückfall bzw. eine neuerliche Pilzinfektion auftreten, muss diese neu diagnostiziert und behandelt werden.

5. Prognose: Menschen, die zu Pilzinfektionen wie Tinea corporis neigen, sollten bestimmte prophylaktische Maßnahmen treffen, um Rückfälle zu vermeiden. Da die Haut möglichst trocken gehalten werden sollte, ist besonders im Sommer atmungsaktive Kleidung bzw. auch das Mitführen von Ersatzkleidung zum Wechseln zu empfehlen. Auch nach dem Baden im Freien sollte nasse Badekleidung sofort gewechselt werden. Generell ist die Prognose einer Pilzerkrankung wie Tinea corporis sehr gut, sofern keine starke Immunsuppression (Fehl- bzw. Mangelfunktion des Immunsystems) besteht.

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