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Borreliose (Lyme-Krankheit)

Arzt-Patienten-Gespräch, im Vordergrund Stethoskop und Patientenakte

Im Frühstadium der Lyme-Borreliose kann es zu Kopfschmerz und kreisrunder Hautrötung kommen.

Was geschieht bei einer Borreliose?

Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird. Übertragen wird der Keim nahezu ausschließlich von infizierten Zecken, hierzulande vor allem vom gemeinen Holzbock. Die Tiere tragen den Erreger in ihrem Darm und geben ihn bei der Blutmahlzeit an ihr "Opfer" weiter.

Was Sie über die Behandlung von Borreliose wissen sollten

1. Beschwerden: Erstes Symptom einer akuten Borreliose ist eine (kreis-)runde, größer werdende Hautrötung („Wanderröte“), eventuell begleitet von grippeähnlichen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Fieber, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, die allerdings nicht bei jedem Patienten auftreten. Die Hautrötung blasst oft in der Mitte ab, sodass ein Ring entsteht, der von selbst wieder verschwindet, was aber nicht bedeutet, dass die Erkrankung dann vorbei wäre. Das gesamte so genannte Stadium I der Borreliose kann auch unbemerkt verlaufen. Wenn sich die Bakterien schließlich Wochen bis Monate später auf Nervensystem, Gelenke oder Herzmuskel ausbreiten, spricht man vom Stadium II der Erkrankung. Mögliche Beschwerden in diesem Stadium sind Gefühlsstörungen, Nervenschmerzen, Lähmungen, Gelenkbeschwerden und Herzrhythmusstörungen. Falls sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder neue hinzukommen, geben Sie bitte Ihrem Arzt Bescheid.

2. Behandlung: Eine Borreliose muss schnellstmöglich mit Antibiotika behandelt werden (bei klarem klinischem Bild einer Wanderröte Behandlungsbeginn ohne Antikörperbestimmung). Im akuten Stadium erfolgt die Therapie meist mit Tabletten für zwei bis drei Wochen. Im fortgeschrittenen Stadium, wenn die Bakterien Organe befallen haben, ist oft eine intravenöse Antibiotikabehandlung im Rahmen eines Spitalsaufenthalts notwendig. Zur Linderung der Symptome können Schmerzmittel und Fiebersenker verschrieben werden. Nehmen Sie von diesen Medikamenten nie mehr als die empfohlene Dosis ein, da es sonst zu zum Teil ernsthaften Nebenwirkungen kommen kann.

3. Therapieziel: Ziel ist es, den Übergang in das späte chronische Stadium mit bleibenden Schäden zu verhindern. Je früher die Antibiotikagabe beginnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Behandlungsziel erreicht wird. Eine akute Borreliose klingt unter der Antibiotikatherapie in der Regel folgenlos aus. Wird die Krankheit erst im Stadium II erkannt und behandelt, heilt sie zumeist ebenfalls wieder vollständig ab, auch wenn das etwas länger dauern kann. Die Chancen stehen also gut, nach einer Borreliose wieder vollständig gesund zu werden.

4. Was Sie noch beachten sollten: Um eine erneute Borreliose zu vermeiden, sollten Sie sich im Garten, in Wiesen und Wäldern vor Zeckenstichen schützen – etwa mit langer, heller Kleidung und Repellentien. Hat es Sie trotzdem erwischt, sinkt die Infektionsgefahr, wenn Sie den Blutsauger rasch entfernen. Im Gegensatz zu der ebenfalls von Zecken übertragenen aber von Viren ausgelösten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es zurzeit keine Impfung, die vor der Borreliose schützt.

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