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Alkoholkrankheit (Alkoholismus)

Arzt-Patienten-Gespräch, im Vordergrund Stethoskop und Patientenakte

Die Alkoholabhängigkeit entwickelt sich schleichend und kann jeden treffen.   

Was geschieht bei Alkoholismus?

Bei Alkoholismus besteht eine psychische und körperliche Abhängigkeit mit dem zwingenden Verlangen, Alkohol zu konsumieren. Da seelische, soziale und körperliche Beeinträchtigungen auftreten können, spricht man auch von Alkoholkrankheit, die in vier verschiedenen „Typen“ auftreten kann. Die körperliche Abhängigkeit zeigt sich in Entzugserscheinungen (z.B. Zittern) in Phasen ohne Alkohol. Man unterscheidet verschiedene Schweregrade der Abhängigkeit. Rechtzeitiges Eingreifen kann Folgeschäden verhindern.

Was Sie über die Behandlung einer Alkoholkrankheit wissen sollten

1. Anzeichen: Die Alkoholkrankheit entwickelt sich schleichend und kann jeden treffen. Anzeichen sind unter anderem: Sie haben nach einer kleinen Menge Alkohol ein starkes Verlangen nach mehr. Sie trinken weiter, obwohl Sie denken, es wäre besser, aufzuhören. Sie trinken alleine oder heimlich. Sie trinken, um Entzugserscheinungen zu mildern. Sie vernachlässigen Ihr Sozialleben, um zu trinken.

2. Folgeschäden: Alkoholmissbrauch kann zu schweren Schäden an der Leber, am Nervensystem und an vielen anderen Organsystemen führen. Psychisch befindet sich der Betroffene in einem Teufelskreis: Seelische Probleme, Depressionen etc. sind oftmals Auslöser des Alkoholmissbrauchs. Doch chronischer Konsum verstärkt diese Verstimmungszustände, was zu erneutem Trinken führt. Zudem sind häufige Folgen des Alkoholmissbrauchs – Verlust des Partners/ der Partnerin, Probleme am Arbeitsplatz bis hin zum Jobverlust – ebenfalls Anlass, erneut zu trinken.

3. Therapie: Die Therapie erfolgt individuell je nach Schwere und Typ der Abhängigkeit meist ambulant, es kann aber auch ein stationärer Aufenthalt sinnvoll sein. Oftmals ist zunächst eine Entgiftungsphase (Dauer ca. 10 Tage) notwendig. Dabei kommen unter ärztlicher Kontrolle Medikamente zum Einsatz. Danach beginnt die Entwöhnungsphase (Dauer ca. 8 Wochen), die ebenfalls stationär oder ambulant durchgeführt werden kann. Diese umfasst neben Medikamenten auch eine psychotherapeutische Behandlung und/oder psychosoziale Begleitung. Der Betroffene soll neue Lebenskonzepte ohne Alkohol entwickeln.

4. Therapieziel: Ziel der Therapie ist meist die langfristige, am besten dauerhafte Alkoholabstinenz. „Trockene Alkoholiker“ profitieren daher auch nach der Entwöhnungsphase von psychischer Betreuung, Selbsthilfegruppen etc. Zur Rückfallprophylaxe können Medikamente eingesetzt werden, die das Verlangen nach Alkohol reduzieren.

Bei einer Form der Alkoholkrankheit kann alternativ zur Abstinenztherapie eine Reduktionstherapie versucht werden, bei der das Trinkmuster des Betroffenen verändert und ein moderater Konsum erreicht werden soll. Auch dieser Ansatz kann medikamentös unterstützt werden.

5. Prognose: Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist der Entschluss des Betroffenen, seine Trinkgewohnheiten dauerhaft zu ändern. Wichtig ist es, auf diesem Weg Unterstützungsangebote anzunehmen.

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