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Coronaviren - wie gefährlich sind sie wirklich?

Arzt mit Blutentnahmeröhrchen mit Aufschrift Coronavirus

Das Coronavirus verursacht Fieber, Husten und Atemwegsbeschwerden.

Wie gefährlich das neuartige Coronavirus, das seit kurzem den Namen SARS-CoV-2 trägt, wirklich ist, lässt sich noch nicht genau sagen. Seit das Virus Anfang Jänner diesen Jahres identifiziert wurde, wird die Entwicklung der Infektionswelle von den Gesundheitsbehörden genau beobachtet. Coronaviren (CoV) sind eine große Virenfamilie, zu der auch das MERS-Coronavirus und das SARS-Coronavirus zählen. Sie können leichte Erkältungen bis hin zu schweren Lungenentzündungen verursachen. Die durch SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung heißt  COVID-19 (coronavirus disease 2019).

Ähnlich gefährlich wie saisonale Grippe

„Eine Infektion mit Coronaviren ist ähnlich gefährlich oder ungefährlich wie eine Grippeerkrankung“, erklärt Dr. Doris Seboth-Essmann, Allgemeinmedizinerin im Medizinischen Kompetenzzentrum von UNIQA. 
Tatsächlich ist das Grippevirus in unseren Breiten die deutlich größere Gefahr: An den Folgen einer Grippe sterben hierzulande jedes Jahr rund 1000 Menschen. Oft handelt es sich dabei um chronisch Kranke oder alte Menschen, weshalb diesen – und allen anderen – Menschen, eine Impfung gegen Influenza nahelegt. Im Gegensatz zur saisonalen Grippe, dürfte die Sterblichkeit beim Coronavirus höher – bei zwei bis drei statt einem Prozent  – liegen. Eine Infektion mit dem Virus wurde in Österreich – bisher – in keinem einzigen Fall bestätigt.
Mit Fieber, Husten, Atembeschwerden wie etwa Kurzatmigkeit kündigt sich eine Infektion mit dem Coronavirus typischerweise an. Allerdings können diese Symptome auch auf ganz andere Krankheiten, zum Beispiel eine Atemwegserkrankung oder die saisonale Grippe, deuten. 

Handhygiene forcieren, Erkrankte meiden 

  • Behandelt wird symptomatisch, etwa mit fiebersenkenden Mitteln“, sagt Seboth-Essmann. „Atemwegsbeschwerden werden gesondert behandelt.“ Eine Impfung gegen Coronaviren gibt es – noch – nicht, an einem Impfstoff wird gearbeitet.
    Wie bei Grippe und grippalem Infekt legen Gesundheitsexperten bestimmte vorbeugende Maßnahmen nahe. So sollten Sie es mit der (Hand)Hygiene jetzt besonders genau nehmen: Die Hände sollten regelmäßig gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden. Achten Sie darauf, sich mit den Händen nicht ins Gesicht zu greifen. Viren bleiben längere Zeit überlebensfähig – auf Türschnallen, Haltegriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Computertastatur – und gelangen dann über Schleimhäute von Nase, Mund oder die Augen in den Organismus. Niesen oder husten Sie nicht in die Hand, sondern möglichst in ein Papiertaschentuch oder in die Ellenbeuge. Den direkten Kontakt mit erkrankten Menschen sollte man möglichst meiden. 
    Und was ist zu bedenken, wenn man eine Fernreise geplant hat? „Vor allem auf Flughäfen sind sehr viele Menschen unterwegs“, erklärt Seboth-Essmann. „Am besten schützt man sich vor einer Tröpfcheninfektion mit einem Mundschutz mit Filter, auch ein Handdesinfektionsmittel sollte man immer dabei haben.“ 

    Meist milder Verlauf

    Laut WHO ist bisher bei den meisten Infektionen ein milder Verlauf zu beobachten, bei etwa jedem fünften Erkrankten beobachtet man einen schweren Verlauf. Besonders gefährdet gelten – ähnlich wie bei der saisonalen Grippe – Menschen mit einer Grunderkrankung oder einem geschwächten Immunsystem.  
    Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar, vor allem beim Niesen oder Husten über Tröpfchen. Daneben können auch Ausscheidungen (Harn, Stuhl) oder Körperflüssigkeiten wie Blut infektiös sein. 
    Weiters weiß man, dass Erkrankte bereits während der Inkubationszeit, die zwischen drei und 14 Tagen liegt, ansteckend sind. Das heißt: Selbst, wenn noch keine Symptome aufgetreten sind, können sich andere Menschen mit dem Virus infizieren.

    Gesundheitsnotstand ausgerufen

    Aufgrund der sprunghaften Zunahme an Infektionen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende Jänner den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Zwar sei die Anzahl der Infektionen außerhalb Chinas gering, doch gerade Ländern mit einem schwachen Gesundheitssystem könnte das Virus sehr schaden, heißt es. Auch der österreichische Influenza-Pandemieplan wird aktuell überarbeitet.
    Noch ist der Höhepunkt der Erkrankungswelle nicht erreicht. „Sobald die Isolationsmaßnahmen greifen, wird die Verbreitung vermutlich zurückgehen“, erklärt Seboth-Essman. 

    Was tun im Verdachtsfall? 

    Sie sind selbst von Fieber, Husten und Atembeschwerden betroffen? Dann suchen Sie frühzeitig medizinische Hilfe. Sie haben Verdacht, dass Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld sich mit dem Coronavirus infiziert hat? Bleiben Sie zuhause und rufen Sie die Rettung Telefon 144 – Sie erhalten weitere Anweisungen für die richtigen Maßnahmen.

    Bei allgemeinen Fragen können Sie sich an die bundesweite Coronavirus Hotline wenden: Telefon 0800 555 621 – Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

    Autorin: Alexandra Wimmer

In Zusammenarbeit mit UNIQA MedPlus24service

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