Was ist Diabetes?
Diabetes mellitus – kurz: Diabetes – ist eine Volkskrankheit, die sich vor allem in den westlichen Industrienationen seit Jahren auf dem Vormarsch befindet. In Österreich leben rund 400.000 Menschen, die an Diabetes erkrankt sind. Zusätzlich einer Dunkelziffer von ca. 250.000 Personen, die nicht über ihre Erkrankung Bescheid wissen.
Mit dem Alter steigt die Häufigkeit an und über 60 Jahren leidet bereits jeder Zehnte an krankhaft erhöhtem Blutzucker. Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Störung des Stoffwechselsystems. Im Blut der Betroffenen zirkuliert zuviel Glukose, wichtigster Nährstoff der Zellen des Körpers. Die Ursache dafür ist ein Mangel an dem Hormon Insulin, einem körpereigenen Botenstoff aus bestimmten Zellen der Bauchspeicheldrüse. Insulin ist dafür verantwortlich, dass Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangt und dort zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Der Diabetiker hat also gleich zwei Probleme: Seine Zellen erhalten zu wenig Nährstoffe, und die im Blut erhöhte Glukose richtet auf die Dauer große Schäden an Gefäßen und Nerven an. Die Krankheit ist chronisch und bleibt lebenslang bestehen. Allerdings kann durch gezielte Therapie und eine Umstellung der Lebensweise völlige Beschwerdefreiheit erreicht werden. ![]()
Aktualisierung: 2009




