Insulin

Mit Insulin kann im Prinzip jeder Diabetiker behandelt werden. Die Insulinmenge, die vom Körper nicht mehr selbst hergestellt werden kann, wird dabei ersetzt.

Typ 1-Diabetiker sind grundsätzlich auf eine Insulingabe angewiesen (Insulin-abhängiger Diabetes). Bei ihnen ist die eigene Insulinproduktion erloschen und das gesamte Insulin muss von außen zugeführt werden. Bei Typ 2-Diabetikern sind Insulingaben dann notwendig, wenn mit Hilfe der anderen Medikamente keine ausreichende Senkung des Blutzuckerspiegels mehr erreicht werden kann.

Als körpereigener Stoff verursacht Insulin in der richtigen Dosierung keinerlei Nebenwirkungen. Zuviel davon kann aber gefährlich sein: Sinkt der Blutzucker zu stark ab, drohen lebensgefährliche Hypoglykämien (Unterzuckerungen). Wenn Insulin gespritzt wird, muss hinterher also auch gegessen werden.

Insulindosen werden in so genannten Insulineinheiten (IE) angegeben. Eine Insulineinheit entspricht dabei in etwa der Menge Insulin, die der Körper zur Verstoffwechselung einer Broteinheit (BE) benötigt.

Aktualisierung: 2009

 


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