Abnehmen beginnt im Kopf 1
Schon lange möchten Sie ein paar Kilos verlieren und Ihrem Körper einen neuen Schliff geben? Achten Sie nicht nur auf Ernährung und Bewegung. Achten Sie vor allem auf Ihre Gedanken und Gewohnheiten. Denn die entscheidenden Weichen werden im Kopf gestellt. Lesen Sie Mental-Tricks, mit denen Sie Ihren Vorsätzen treu bleiben und leichter ins Frühjahr starten!
Geben Sie sich Zeit!
Stellen Sie sich vor, bereits vor einem Jahr hätten Sie sich genügend Zeit für eine Gewichtsreduktion gegeben. Statt der 6-Wochen-Schnellkur hätten Sie sich für das Erreichen Ihres Wunschgewichtes ein Jahr Zeit genommen. Ihr Ziel hätten Sie jetzt bestimmt erreicht. Keine Spur von Jo-Jo-Effekt. Denken Sie darüber nach und geben Sie sich jetzt einfach etwas mehr Zeit!
Schritt für Schritt
Je langfristiger eine Gewichtsreduktion, desto nachhaltiger. Als Frau können Sie gesund und nachhaltig etwa 12-15 Kilogramm pro Jahr abnehmen, als Mann etwa 15-18 kg. Setzen Sie sich ein realistisches Ziel und setzen Sie sich Etappenziele auf Ihrem Weg. Diese zu erreichen und sich darüber zu freuen, verleiht Kraft und Motivation für den nächsten Schritt.
Seien Sie es sich wert!
„Ich weiß, dass ich mich ungesund ernähre und mich zu wenig bewege. Aber ich muss mich um so Vieles kümmern ..." Kommt Ihnen das bekannt vor? Überdenken Sie Ihr inneres Wertesystem! Beginnen Sie, sich für Ihre Gesundheit stärker verantwortlich zu fühlen. Akzeptieren Sie Ihr persönliches Wohlergehen als eigenen Wert. Es zahlt sich aus. Sie werden nicht nur schlanker sein und sich fitter und gesünder fühlen, sondern auch eine höhere Selbstachtung bekommen. Seien Sie es sich selbst wert!
Akzeptieren Sie die Veränderung als Prozess.
Manche Menschen integrieren Veränderungen rascher in Ihren Alltag als andere. Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo der Veränderung. Geben Sie sich Zeit! Experten gehen davon aus, dass eine Veränderung erst nach etwa sechs bis acht Wochen zur Gewohnheit wird. Erst wenn Veränderungen in Ihrer Ernährungsweise und ein Mehr an Bewegung zu Ihrem normalen Alltag gehören, haben Sie es geschafft. Ernährung und Bewegung gehen einfach nicht nebenbei. Aber Sie brauchen nach und nach immer weniger „Extra-Zeit" dafür!
Was bremst Sie?
Sie haben schon so oft probiert, sich besser zu ernähren und mehr Sport zu machen. Aber immer wieder sind Sie gescheitert. Was hält Sie davon ab, mehr auf sich zu achten? Vielleicht sind es ganz andere Dinge, die Sie belasten und eine Gewichtsreduktion unmöglich machen. Listen Sie alles auf, was Sie als Ballast in Ihrem Leben empfinden. Das können Dinge sein wie ein ständig überfüllter Terminkalender, Ihr unaufgeräumtes Arbeitszimmer, belastende Beziehungen. Können Sie sich von einem Teil Ihres Ballastes befreien? Dann klappt es auch mit der Gewichtsreduktion leichter!
Sind Sie hungrig?
Bevor Sie etwas essen, überlegen Sie sich ob Sie hungrig sind oder es nur „Gusto" ist. Brauchen Sie das Nahrungsmittel, auf das Sie Lust verspüren, jetzt wirklich? Hören Sie auf Ihren Körper und handeln Sie danach. So bekommen Sie das nächste Mal noch klarere Signale, mit denen Sie noch besser zwischen Hunger und Appetit unterscheiden können.
Langeweile ade
Manchmal möchten Sie etwas tun, sind aber einfach für alles zu müde. Das Einfachste ist es dann, zu essen. Beobachten Sie sich: Selten ist es wirklich Hunger, der zu Tisch bittet. Und oft ist es der Hunger nach etwas anderem - eine Umarmung oder ein gutes Gespräch wäre jetzt bestimmt angebrachter.
Autorin: Bettina Kurz, UNIQA VitalClub Expertin





