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5. Österreichischer Endometriose Tag: zu wenig bekanntes Frauenleiden

Schild Frauenarzt bilderbox.comKrampfartige Bauchschmerzen, Rücken- und Kopfschmerzen verursacht bei jeder zehnten Österreicherin eine Erkrankung, die in der Bevölkerung immer noch zu wenig bekannt ist: die Endometriose. Eine Gruppe selbst daran erkrankter Frauen hat deshalb 2002 einen Verein gegründet, die ÖEV, die Leidensgenossinnen im Umgang mit der Erkrankung helfen und die Öffentlichkeit über Endometriose informieren will. Zum Beispiel am 13. März, beim 5. Österreichischen Endometriose Tag in Wien.

Kennzeichen einer Endometriose sind Gebärmutterschleimhautinseln außerhalb des Uterus (Gebärmutter), z. B. im Bereich der Eierstöcke, Eilleiter, Harnleiter, der Scheide, Blase oder des Darms, der Lunge oder - sehr selten - des Gehirns. Diese machen die Veränderungen im Zyklus mit, d. h. sie bluten während der Menstruation mit. Die Erkrankung ist gutartig, aber chronisch und bereitet ihren Trägerinnen häufig Schmerzen sowie Beeinträchtigungen des psychischen und sozialen Lebens. Sie kann zu Unfruchtbarkeit führen.

Jede 10. geschlechtsreife Frau leidet in Österreich an Endometriose. Für ihre Unterstützung sowie eine Bewusstseinsbildung bei ÄrztInnen und in der Bevölkerung setzt sich die Österreichische Endometriose Vereinigung (ÖEV) seit ihrer Gründung 2002 ein. http://www.endometriose-wien.at/

5. Österreichischer Endometriose Tag

Zeit: Samstag,13. März 2010, 10 bis 16 Uhr
Ort: Skydome des Wiener Hilfswerks , Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Der Eintritt ist frei!

Um eine Spende für die ÖEV wird gebeten.

„Betroffene haben dort die Möglichkeit, sich Vorträge von renommierten Ärzten zu den Themen Diagnostik und Behandlung anzuhören, sich bei Ausstellern u.a. über hilfreiche Bücher und Shiatsu-Anwendungen zu erkundigen oder gegenseitig Erfahrungen auszutauschen", sagt Sandra Hnat-Gerersdorfer, Obfrau der ÖEV.

Experten wie Prof. Dr. med. Jörg Keckstein und Dr. Gernot Hudelist vom LKH Villach sowie Priv.-Doz. Dr. Peter Oppelt, vom AKH Linz, stehen in kleinen Gesprächsrunden Rede und Antwort zum Thema Endometriose.

Autorin: Dr. Gabriela Gerstweiler

Artikel zu: Endometriose
11.03.10

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